Press Release
IT-Sicherheit 2010: Stonesoft warnt vor erhöhten Risiken
Kreditkartendaten auf dem Präsentierteller / Sicherheitsfalle Social Media / Dunkle Wolken beim Cloud Computing / Gefahren der mobilen Arbeitswelt
München, 04. Februar 2010 – Das EC-Karten-Chaos zum Jahreswechsel
2010 hat die Anfälligkeit dieses Systems gezeigt: Manchmal reicht schon eine Null in der Jahreszahl
und Millionen von Kunden können das elektronische Zahlungsmittel nicht mehr nutzen. Aber nicht nur
Banken, sondern auch Unternehmen sollten in diesem Jahr bei Kreditkartendaten besondere Sorgfalt
walten lassen und ihre Sicherheitsmaßnahmen für das eigene Netzwerk kritisch überprüfen – empfiehlt
Stonesoft (NASDAQ OMX: SFT1V, www.stonesoft.de), innovativer Anbieter integrierter Lösungen für
Netzwerksicherheit und Business Continuity.
Zunehmender Missbrauch von Kreditkartendaten ist aber nur eines der kritischen
Sicherheitsthemen, das die Stonesoft-Experten für dieses Jahr identifiziert haben. Beim Blick in
die Glaskugel der IT-Sicherheit 2010 zeichnen sich zudem erhöhte Risiken ab, die sich hinter
aktuellen Trends wie Social Media, Cloud Computing oder Mobilität verbergen. Für 2010 rechnet
Stonesoft mit vermehrten Angriffen auf private und Unternehmensnetzwerke. Das Problem: Das
Sicherheitsbewusstsein von Anwendern und Unternehmen hält mit dem Wachstum der aktuellen Trends
nicht mehr mit.
Dabei sind die Bedrohungen häufig nicht neu, jedoch die Kanäle, über die sie sich verbreiten.
Outsourcing, soziale Netzwerke im Internet oder die Nutzung mobiler Geräte machen Daten- und
Identitätsdiebstahl leichter denn je. Hinzu kommt, dass die Grenze zwischen privaten und
unternehmenseigenen Systemen immer mehr verschwimmt. Vom Arbeitsplatz aus aktualisieren Mitarbeiter
ihr Facebook-Profil, buchen mit dem Geschäfts-Smartphone die nächste Urlaubsreise oder verlinken
Websites im firmeneigenen Blog. Die Sicherheits-Experten von Stonesoft warnen Unternehmen wie
Privat-Anwender gleichermaßen, bei den IT-Trends besonders die Netzwerksicherheit nicht aus den
Augen zu verlieren.
Die größten Gefahren 2010
Kreditkartendaten – unzureichend geschützte Identitäten
Der Verlust von Kundendaten ist für
Unternehmen mit einem hohen Vertrauensverlust verbunden. Zwar schützen viele Unternehmen die
Kreditkartendaten ihrer Kunden mit einer Firewall vor Missbrauch. Jedoch wird diese Maßnahme allein
in Zukunft kaum mehr ausreichend Schutz vor der kriminellen Energie der Hacker bieten. Vielmehr
sollten Unternehmen auch 2010 in weitere Sicherheitsmechanismen investieren und das Netzwerk
zusätzlich mit einem Intrusion Prevention System (IPS) schützen. Zumal diese Maßnahme seit
Inkrafttreten des Payment Card Industry Data Security Standards (PCI-DSS) für alle Unternehmen
verpflichtend ist, die Kreditkarteninformation speichern, verarbeiten oder übertragen.
Ein IPS erkennt Angriffe, bevor sie die kritischen Netzwerkbereiche erreichen; Würmer,
Spyware oder andere Schädlinge entfernt das System automatisch. Gleichzeitig können Administratoren
anhand von Reportings jederzeit nachvollziehen, wer wann auf welche Daten zugegriffen hat. Dadurch
lassen sich zukünftige Attacken besser abwehren und beteiligte Stellen rechtzeitig über mögliche
Probleme informieren. Ein Unternehmen, das auch 2010 ausreichend vor Datenmissbrauch geschützt sein
will, muss daher über ein IPS verfügen.
Social Media – der Fluch der Vernetzung
Immer mehr Social-Media-Angebote locken mit
schneller Kommunikation und Kontaktpflege. Die einfache Bedienbarkeit der Portale sowie die hohe
Geschwindigkeit, in der sich Nachrichten verbreiten, haben einen großen Reiz – und bergen
zahlreiche Gefahren. Zum Großteil liegen diese beim Anwender selbst: Je einfacher und schneller
sich Informationen im Netz veröffentlichen lassen, desto sensibler müssen Nutzer mit dem Social Web
umgehen. Einmal im Internet losgelassen, lassen sich Daten kaum mehr vollständig löschen. Selbst
nach dem Löschen oder Überschreiben der Originaldateien, finden sich die Informationen häufig noch
im Archiv von Suchmaschinen. Unternehmen sollten daher verstärkt ihre Mitarbeiter auf die Gefahren
hinweisen und klare Richtlinien im Umgang mit Social Media definieren.
Eine der größten Bedrohungen 2010 wird das so genannte Social Engineering sein. Dabei spähen
Angreifer das persönliche IT-Umfeld ihrer Opfer aus und missbrauchen deren digitale Identität.
Dadurch können selbst Nachrichten von Freunden und Bekannten schädliche Software enthalten – für
den Empfänger ist dies nicht erkenntlich. Bereits Anfang 2009 hatte der Virus Conficker allein in
Deutschland etwa 50 Millionen Rechner befallen – und wird auch noch dieses Jahr die
Sicherheitsexperten beschäftigen.
Künftig werden Hacker immer mehr Wege für ihre Angriffe auf private oder
Unternehmensnetzwerke finden. Dabei können unternehmenseigene E-Mails ebenso zum Risiko werden wie
private Messaging-Dienste auf Social-Media-Seiten. Hier ist verstärkt die Aufmerksamkeit des
Anwenders gefragt.
Cloud Computing – die Schattenseite der Wolke
Cloud Computing bietet Unternehmen attraktive
Vorteile: Externe Anbieter übernehmen den aufwändigen Betrieb und das Management der IT. Ist zudem
ein Pay-per-Use-Modell vereinbart, zahlt das Unternehmen nur die tatsächlich benötigten Leistungen
und spart dadurch unnötige IT-Kosten. Was viele jedoch bei der Auswahl eines passenden
Outsourcing-Partners außer Acht lassen, ist die Sicherheit der ausgelagerten Daten. Ein Fehler, der
sich mit der zunehmenden Zahl an Outsourcing-Verträgen zu einem hohen Risiko entwickeln kann.
Lagern Unternehmen ihre IT an einen externen Dienstleister aus, übertragen sie ihm damit auch
die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ihrer Daten. Die meisten Outsourcing-Anbieter
verkaufen ihren Kunden ein Gesamtpaket. Zwar ist die Qualität der Services über so genannte Service
Level Agreements (SLAs) abgesichert. In den seltensten Fällen jedoch berücksichtigen die SLAs die
Sicherheit der Daten. Häufig ist die Datensicherheit eine Art „Katze im Sack“, die der Kunde mit
dem Gesamtpaket ungesehen kauft. Der tatsächliche Sicherheitsbedarf eines Unternehmens bleibt
unberücksichtigt. Daher sollten Verantwortliche bei der Auswahl eines Outsourcing-Anbieters
verstärkt auf das vorhandene Sicherheitssystem achten. Entspricht es den unternehmensspezifischen
Anforderungen? Welche Garantien bietet der Dienstleister? Ist das Berichtssystem lückenlos? Und was
passiert im Falle eines Datenmissbrauchs? Wer haftet in diesem Fall?
Die Stonesoft-Experten erwarten für 2010, dass der Cloud-Computing-Trend weiter anhält. Erst
durch gravierende Vorfälle von Datenverlust oder -missbrauch wird das Thema „Sicherheit in der
Cloud“ die Aufmerksamkeit erhalten, die schon jetzt dringend nötig wäre. Hier sind vor allem die
Unternehmen selbst in der Pflicht. Sie müssen künftig aktiv verbesserte, bedarfsspezifische
Sicherheitsmechanismen von den Dienstleistern einfordern.
Mobile Geräte – gefährliche kleine Helfer
Mobile Geräte wie Smartphones oder PDAs haben
längst Einzug in die Geschäftswelt gehalten – und damit auch Zugriff auf kritische Daten. Selten
sind sie jedoch im gleichen Umfang geschützt wie Desktop-PCs. Aus diesem Grund werden mobile Geräte
für Angreifer immer reizvoller werden.
Die Bedrohungen sind nicht neu, ähneln sie doch den Angriffen auf Notebooks. Der
entscheidende Unterschied: Häufig vergeben Anwender sehr einfache Passwörter für den Zugriff auf
ein mobiles Gerät, da die Eingabe mühsamer ist als mit einer Tastatur. Hinzu kommt, dass
Mitarbeiter die mobilen Geräte sowohl geschäftlich als auch privat nutzen, aber die regelmäßigen
Updates für Anti-Viren-Software und Firewall versäumen. So kann ein Virus problemlos nicht nur das
System des Anwenders, sondern auch das Unternehmensnetzwerk befallen. Um diesen Gefahren künftig
effektiv vorbeugen zu können, müssen Unternehmen die Geräte zentral verwalten können. Dadurch
lassen sich Sicherheitseinstellungen und -Updates für jeden einzelnen PDA immer auf dem neuesten
Stand halten.
Die Realität sieht jedoch anders aus. „Die meisten Unternehmen verkennen die Gefahren der
zunehmenden Mitarbeitermobilität. Zwar wird die Nachfrage bei Smartphones und PDAs weiterhin
steigen, die Sicherheitsfunktionen dieser Geräte werden jedoch ungenügend bleiben. Ein gefundenes
Fressen für zukünftige Angreifer“, warnt
Hermann Klein, Country Manager DACH bei Stonesoft. „Erst
mit dem zunehmenden Bewusstsein der Anwender für die möglichen Gefahren wird auch die Nachfrage
nach besseren Sicherheitsmechanismen steigen. Bis dahin aber müssen wir mit vermehrten Angriffen
auf mobile Geräte rechnen.“
Über Stonesoft
Die 1990 gegründete Stonesoft Corporation (NASDAQ OMX: SFT1V) ist ein
innovativer Anbieter von Lösungen für integrierte Netzwerksicherheit zum Schutz des
Informationsflusses in verteilten Unternehmen. Zu den Stonesoft-Kunden gehören Unternehmen mit
wachsenden Geschäftsanforderungen, für die eine erweiterte Netzwerksicherheit sowie eine hohe
Verfügbarkeit entscheidend sind. Dazu zählen die ARD Fernsehwerbung, Bank of America, BNP-Paribas,
Clarion, Merril Lynch, NASA, Shell Oil, Swisscom Mobile sowie zahlreiche staatliche Institutionen.
Die StoneGate Secure-Connectivity-Lösung besteht aus einer Firewall, VPN, IPS sowie SSL-VPN.
Damit vereint sie Netzwerksicherheit, End-to-End-Verfügbarkeit und Stonesofts preisgekrönte
Load-Balancing-Technologie in einem einheitlichen System. Das StoneGate Management Center stellt
eine zentrale Verwaltung für die StoneGate Firewall mit VPN, IPS und SSL-VPN bereit. Die StoneGate
Firewall und das IPS bieten zusammen einen intelligenten Schutz über das gesamte
Unternehmensnetzwerk hinweg, während StoneGate SSL-VPN erweiterte Sicherheit für mobile und
Remote-Benutzer bereitstellt. Die virtuelle StoneGate-Lösung sorgt für sichere Netzwerke und hohe
Verfügbarkeit sowohl in virtuellen als auch physischen Netzwerkumgebungen.
www.stonesoft.de
http://stoneblog.stonesoft.com
Pressekontakt:
Schwartz Public Relations
Angelika Dester / Marita Schultz
Sendlinger Straße 42 A
D-80331 München
Tel.: +49 (0)89-211 871-31 / -36
Fax: +49 (0)89-211 871-50
E-Mail: ad@schwartzpr.de / ms@schwartzpr.de
Web: www.schwartzpr.de
Stonesoft Corporation
Hermann Klein
Country Manager DACH
Nymphenburger Straße 154
D-80634 München
Tel.: +49 (0)89-452352727
E-Mail: info.germany@stonesoft.com
Web: www.stonesoft.de
Thursday, February 4, 2010