München – 14. Juni 2010 – Entwarnung für Stonesoft-Kunden: Das
Intrusion Prevention System StoneGate IPS von Stonesoft bietet effizienten Schutz vor den aktuellen
kritischen Sicherheitslücken von Microsoft sowie den Schwachstellen im Adobe Flash Player, Adobe
Reader und Acrobat. Damit sind alle Kunden, die bereits StoneGate IPS in ihrem Netzwerk einsetzen,
vor diesen Sicherheitslücken geschützt.
Laut der letzten
Sicherheitsanweisung von
Adobe vom 10. Juni 2010 kann die aktuelle Schwachstelle (CVE-2010-1297) einen Systemabsturz
verursachen und einem potenziellen Angreifer die Kontrolle über das infizierte System ermöglichen.
Dabei wird der Nutzer dazu animiert, ein PDF-Dokument zu öffnen, das Schadsoftware enthält.
Anschließend greift der Code den Client des Nutzers über den Webbrowser an und kann dadurch viel
Schaden anrichten. Es gibt Berichte, nach denen diese Sicherheitslücke aktiv gegen Adobe Flash
Player sowie Adobe Reader und Acrobat eingesetzt wird.
Ähnlich verhält es sich mit der aktuellen Microsoft-Schwachstelle (CVE-2010-1885): Der Nutzer
wird auf einen Website-Download umgeleitet, der dann das Hilfe-Programm von Windows nutzt, um den
Client anzugreifen. Bei einem erfolgreichen Angriff kann der Hacker per Fernzugriff verschiedene
Befehle mit den Zugriffsrechten des Nutzers ausführen.
Gegen beide genannten Schwachstellen kann das StoneGate IPS von Stonesoft, Anbieter
integrierter Lösungen für Netzwerksicherheit und Business Continuity, schützen. Sobald die Website
heruntergeladen beziehungsweise das PDF geöffnet wird, kann StoneGate IPS den Angriff erkennen und
sofort stoppen. Ebenso kann das Sicherheitssystem E-Mails mit einem infizierten PDF im Anhang
abfangen oder – im Fall des höchst möglichen Sicherheitslevels – sogar den Download jeglichen Adobe
Flash-Inhalts verhindern.
„Die aktuellen Sicherheitslücken von Adobe und Microsoft sind Beispiele für so genannte
Client-Attacken, die immer häufiger auftreten. Diese Art von Angriffen ist besonders gefährlich,
weil sie traditionelle Firewalls umgeht und sehr viele Nutzer von solchen Sicherheitslücken
betroffen sind. Ist eine Attacke erfolgreich, kann der Hacker jede Datei lesen und verändern sowie
persönliche Informationen wie User ID oder Passwörter stehlen. Oftmals werden die betroffenen
Systeme zudem in Botnetze eingebunden. Solche Schwachstellen werden meist veröffentlicht und
ausgenutzt, bevor entsprechende Sicherheitspatches verfügbar sind. Ohne externe
Sicherheitsmechanismen wie StoneGate IPS ist es sehr schwierig, Rechner vor diesen Angriffen zu
schützen“, erklärt
Olli-Pekka Niemi, Experte für Sicherheitslücken und
Teamleiter des Vulnerability Analysis Team bei Stonesoft.
„Schadsoftware verbreitet sich im Internet, egal ob es gerade eine Finanzkrise gibt oder
nicht. Deshalb sollten Unternehmen nicht am falschen Ende sparen. Nach einem Angriff die Schäden
wieder zu beheben ist sehr viel kostspieliger als sich vorbeugend zu schützen. In der Praxis
bedeutet das für viele Unternehmen, die kein entsprechendes IPS im Einsatz haben, doppelte Kosten:
erst für die Schadensbehebung und anschließend für das Sicherheitssystem. Kunden von StoneGate IPS
sind dagegen bereits vollständig gegen wechselnde Sicherheitslücken geschützt und können sich auf
den Geschäftsbetrieb konzentrieren“, sagt
Hermann Klein, Country Manager DACH bei Stonesoft.
Weitere Informationen zu StoneGate IPS finden sich unter
www.stonesoft.de.
Weitere Informationen zu den aktuellen Sicherheitslücken gibt es unter:
http://www.adobe.com/support/security/advisories/apsa10-01.html
sowie
http://www.microsoft.com/technet/security/advisory/2219475.mspx.
Monday, June 14, 2010